Presseartikel: 17.01.2005 - Landeszeitung: Zwei Verletzte nach Bruchlandung

Zwei Verletzte nach Bruchlandung

Pilot aus Bayern verfehlt auf dem Lüneburger Flugplatz die Landebahn - Viersitzige Maschine überschlägt sich

 

ahe Lüneburg. Die Landung geht gründlich daneben. Der Pilot des kleinen Sportflugzeugs verfehlt die Landebahn, will korrigieren, hat aber zu wenig Geschwindigkeit drauf. Die Maschine des Typs Jodel berührt mit einer Tragfläche den Boden und überschlägt sich. Die beiden Insassen können sich selbst aus dem Flugzeug befreien, das Paar aus Bayern erleidet unter anderem Kopfverletzungen. Die Maschine hat einen Totalschaden. Bilanz einer Bruchlandung auf dem Lüneburger Flughafen am Sonnabendnachmittag.

Es ist 14.18 Uhr, als sich der Pilot des in Heilbronn gestarteten Flugzeugs über Funk beim Lüneburger Tower meldet und Flugleiter Joachim Bartosch die bevorstehende Landung ankündigt. Es ist die einzige Landung an diesem Tag und sie schlägt fehl. Die viersitzige Maschine kommt von Südwesten, doch der Pilot holt nicht weit genug aus, fliegt ein paar Meter zu weit über die Landebahn hinweg und will dann noch korrigieren. Das geht schief, das Flugzeug setzt mit dem Bug zuerst auf und überschlägt sich.

Das Ehepaar aus Gundelsheim, das offenbar Freunde im Norden besuchen wollte, kann sich noch selbst aus dem Wrack befreien. Die 47 Jahre alte Frau und ihr 50 Jahre alter Mann wurden mit schweren Kopfverletzungen ins Krankenhaus gebracht. Es war ihre erste Landung in Lüneburg, sagt Richard Meier, Vorsitzender des Luftsportvereins Lüneburg.

 

Erscheinungsdatum: 17.01.2005

Mit freundlicher Genehmigung der Landeszeitung Lüneburg.