Gefährdung und Flugunfälle

Absturz einer Cessna am 14.09.2002 in die Straße Stadtkoppel/Lüneburg

Der Sonderlandeplatz Lüneburg ist der gefährlichste Kleinflugplatz Norddeutschlands.

Er ist der einzige Flugplatz unter den Sonder- und Verkehrslandeplätzen, der im unmittelbaren Stadtbereich liegt (Entfernung vom Zentrum 2,1 km) und dessen Start- und Landebahn direkt auf das Stadtzentrum zielt. In der Einflugschneise leben und wohnen ca. 10.000 Menschen und es liegen dort zwei Schulen, Bildungsstätten und mehrere Kindertageseinrichtungen. Hieraus ergibt sich eine besondere Gefährdungssituation und Lärmbelästigung. Es grenzt an Zynismus, wenn im Genehmigungsbescheid für den Sonderlandeplatz von 1995 angemerkt ist, dass es genügend Freiflächen für eine Notlandung gäbe, um eine Gefährdung auszuschließen. Unfälle ereignen sich fast ausschließlich bei Start- und Landevorgängen. Und es sollte auch so kommen:

14.9.2002

Absturz einer Cessna in die Straße Stadtkoppel nur 100m von der Rudolf-Steiner-Schule entfernt - Pressemeldung in der LZ

26.6.2004

Missglückte Notlandung am Meisterweg - Pressemeldung im Abendblatt

15.1.2005

Zwei verletzte bei Bruchlandung - Pressemeldung in der LZ

29.6.2008

Unfall im Tiergartenkamp - Pressemeldung im Abendblatt

31.3.2009

Von der Stadtverwaltung (Herr Mossmann) heruntergespielter Absturz wenige Meter vor der Ostumgehung auf dem Fluggelände - Pressemeldungen: Abendblatt / LZ

22.05.2011

Ereignisse während des Flugplatzfestes 2011 – Pressemeldungen in der LZ

 

Plus zwei meldepflichtige Vorkommnisse auf dem Flugplatzgelände in den vergangenen Jahren.

Sollte es noch einmal zu einem Flugunfall kommen, werden wir und tausende Bürger, Presse und Fernsehen dem Oberbürgermeister entsprechende Fragen stellen!